Eine kritische Auseinandersetzung mit der Sprachkultur in Montenegro und ihrer gegenwärtigen Bedeutung
Abstract
Die montenegrinische Sprachkultur als immaterielles Kulturgut ist nach wie vor bedroht. In diesem Beitrag betrachten wir einige Details dieses Problems, nicht nur aus philologischer Perspektive (z.B. soziolinguistisch und dialektologisch), sondern auch im Kontext allgemeiner kultureller Werte. Wir diskutieren einige sprachwissenschaftliche Kriterien und untersuchen das didaktische Programm für die montenegrinische Sprache als Fach der Hochschulbildung. Darüber hinaus sind die in der Öffentlichkeit kommunizierten Werturteile nach wie vor von den Überresten traditionalistischer sprachwissenschaftlicher Ansätze aus vergangenen Zeiten geprägt. Wir gehen davon aus, dass die Kulturpolitik die Sprachkultur durch Bildungsstrategien und das Schulsystem näher an junge Menschen heranbringen muss, wobei all dies auf relevanten sprachwissenschaftlichen Theorien basieren und durch fortschrittliche Kommunikationsmittel und Plattformen der modernen Welt unterstützt werden sollte.
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