Die deutsch-bulgarischen Beziehungen seit 1878

Oliver Stein

Abstract


Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind sich Deutschland und Bulgarien im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich vielfach begegnet. Das Verhältnis zueinander ist allerdings in auffälliger Weise von einschneidenden Zäsuren geprägt. Vor allem die politischen Beziehungen haben sich seit 1878 als Katalysator für die wechselseitige Wahrnehmung und das kulturelle Interesse erwiesen, doch gerade sie waren wandelnden Konjunkturen unterworfen. Auf das politisch-militärische Bündnis in beiden Weltkriegen folgten Phasen des Desinteresses und der Distanz. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren in den deutsch-bulgarischen Beziehungen und stellt dabei besonders die wechselseitige Wahrnehmung in den Vordergrund.  

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© 2018 Zeitschrift für Balkanologie (ISSN 0044-2356) Gefördert durch DFG Harrassowitz Verlag Logo